
Geschichte
Ursprünge der Gemeinde Adelmannsfelden

Adelmannsfelden zählt landschaftlich gesehen zu den Ellwanger Bergen und liegt auf einem Hochplateau über dem Tal der Blinden Rot. Besiedelt wurde diese Fläche ab dem 8. Jahrhundert. Namensgebend für den Ort war die Familie Adelmann, heute noch Eigentümerin des in Adelmannsfelden befindlichen Schlosses.
1118 wurde der Ort als "Adelmannsvelden" erstmalig in den Ellwanger Annalen urkundlich erwähnt. Der Name Adelmannsfelden lässt darauf schließen, dass es sich um eine Siedlung der Adelsfamilie Adalmann auf einem waldfreien, relativ ebenen Gelände handelte. Im Mittelalter wechselte mehrfach die Herrschaft über den Ort. So gehörte Adelmannsfelden den Grafen von Oettingen, der Abtei Ellwangen, den Schenken von Limpurg sowie den Herren von Vohenstein.

1591 wurde Adelmannsfelden durch Beitritt zur Reformation evangelisch. 1806 kam der Ort zu Württemberg, gehörte ab 1810 dem Oberamt Aalen und seit 1938 dem Landkreis Aalen bzw. seit 1973 dem Ostalbkreis an.
Berühmteste Tochter Adelmannsfeldens ist Franziska Theresia von Bernerdin, die spätere Gräfin von Hohenheim und zweite Frau des Herzogs Karl Eugen, die 1748 in Adelmannsfelden geboren worden war.
Adelmannsfelden zählt heute zum Verwaltungsraum Ellwangen und ist über die nahe liegende A 7, Ausfahrt Ellwangen gut an das Fernstraßennetz angebunden. Eingebettet in reizvoller Landschaft weist die Gemarkung Adelmannsfelden einen hohen Anteil (zwei Drittel) an Waldfläche auf.
Nach dem 2. Weltkrieg wandelte sich Adelmannsfelden von einem landwirtschaftlich strukturierten Dorf zur Wohngemeinde. Zahlreiche kleinere Handwerksbetriebe prägten und prägen die gewerbliche Struktur des Ortes. Daneben entstanden ab den 70er Jahren auch einige kleinere Industriebetriebe.


















